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Danuta Smoszewska „Sawo”

Danuta Smoszewska, Pseudonym „Sawo”, wurde in Warschau am 22. August 1922 geboren. Mitglied der 19. Pfadfindergruppe ‚Emilia Plater‘ Im September 1939, während des Kampfes um Warschau, übermittelte Danuta Smoszewska Meldungen von Soldaten im Fernmelde- und Telegrafenamt in der Nowogrodzka Straße. In den Widerstand trat sie 1942 ein (wahrscheinlich NSZ, Narodowe Sily Zbrojne/ Nationale Streitkräfte, polnische Untergrundorganisation). Zum Zeitpunkt des Ausbruches des Aufstands am 1. August hielt sie sich im Elektrizitätswerk im Stadtbezirk Powisle auf. Ab dem 6. August diente Danuta Smoszewska als Meldegängerin und Krankenschwester im Regiment „General W. Sikorski“ in der Czackiego Straße 3/5. Sie nahm an der Eroberung der Heilig-Kreuz-Kirche sowie an der Erstürmung des Polizei-Hauptquartiers in der Krakowskie Przedmiescie (Krakauer Vorstadt) teil.Am 11. August wurde sie verletzt und erlitt Verbrennungen 3. Grades, woraufhin sie in das Feldlazarett an der Ecke Traugutta und Czackiego Straße in das Gebäude der Stadtsparkasse kam. Am 5. Oktober verließ sie in der Gruppe der Zivilbevölkerung Warschau und gelangte in das Durchgangslager Pruszkow, von wo aus sie nach Auschwitz deportiert werden sollte. Am 13. Oktober konnte sie gemeinsam mit ihrer Mutter vom Zug nach Auschwitz flüchten. Bis zum Kriegsende hielt sich Smoszewska in Zakopane auf. Im März 1945 kehrt Danuta nach Warschau zurück und beendet, noch im selben Jahr, erfolgreich ihr Studium an der Wirtschaftsschule in Warschau. Sie arbeitete bei der Nationalen Wirtschaftsbank, für das Städtische Wasserwerk und im Institut für Mechanisierung des Bauwesens. In der Nachkriegszeit wurde sie wiederholt von Beamten des Militärischen Nachrichtendienstes festgenommen. Sie verstarb am 1. September 1999 in Warschau.

 

  • Smoszewska hinterließ eine Sammlung von 32 Fotografien, die zwischen 1945 und 1947 aufgenommen wurden. Ein erster Teil der Sammlung ist den Ruinen des Warschauer Altstadt gewidmet. Die Bilder erinnern eher an die romantischen Visionen der polnischen Piktorialisten als an eine nüchterne Dokumentation einer zerstörten Stadt. Die Bilder sind in weiches Licht getaucht und zeugen von einer sorgfältigen und durchdachten statischen Komposition. Weitere Bilder der Sammlung dokumentieren die Mahnwache an den Gräbern und Denkmäler der Aufständischen auf dem Militärfriedhof Powazki in Warschau.
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